Die Anfänge des Surfensin Monta
Im Jahr 1963 war Marcel Monge ein begeisterter Schwimmer an den Atlantikküsten (zunächst in Lacanau, später in Montalivet). Er versuchte sich im Surfen. Der Sport war an der Westküste der USA in Mode und tauchte nun auch an der baskischen Küste auf.
Marcel baut sich ein Brett, um auf den Wellen zu gleiten. Die Versuche sind nicht sehr überzeugend, doch dann erfährt er, dass es in Biarritz zwei oder drei Prototypen gibt und dass diese funktionieren. Sehr schnell macht er sich auf den Weg dorthin und trifft die berühmten de Rosnay, Jo Moraitz und Barland senior, den Hersteller der „Boards“, wie man sie damals nannte. „Ich habe zwei gekauft und mir ein paar Tipps geholt.“ Das Abenteuer beginnt. Jedes Brett ist 3,30 Meter lang und wiegt 15 Kilo. „Meine Anfänge waren furchtbar. Es stimmte immer irgendetwas nicht: Entweder waren es die Wellen, oder ich blieb aus Mangel an Kraft zurück, oder ich stand zu weit hinten auf – kurz gesagt: eine Qual!“

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Marcel, kein Typ aus dem Médoc, eher ein Außenseiter, war die Attraktion am Strand. „Er wird ertrinken“, dachten die Einheimischen. Doch dank seiner Willenskraft hat es geklappt. „Ich veranstaltete mein ganz persönliches Festival in den kleinen und großen Wellen. Junge Leute wie Johny Sanchez, Jean-Jacques Quillac, Joe Petit, Sylvain Burzacchi … schlossen sich mir an. An der Strandpromenade in Richtung des ehemaligen Fremdenverkehrsbüros war viel los.“
Da bat André Peyruse, der damalige Bürgermeister, Marcel Monge, eine Organisation zu gründen. Daraus entstand die Surfkultur im Ferienort mit der Einrichtung eines Vereinslokals für die Sportler. 1971 wurde der erste Montalivet Surf Club ins Leben gerufen. „Schon bald schlossen sich uns weitere junge Leute an, um diese neue Gleitsportart kennenzulernen. Wir waren der erste Verein in Frankreich mit einem so hohen Anteil an jungen Frauen.“
Die ersten Erfolge ließen nicht lange auf sich warten. Marcel Monge und seine Tochter Cathy standen immer wieder auf den Podiumsplätzen (französische Meister in Lacanau, mehrere Podiumsplätze in Europa, Teilnahme an mehreren Weltmeisterschaften). Später fusionierte der Montalivet Surf Club im Einvernehmen mit den beiden Vorsitzenden mit dem Kokoloko zum Montalivet Kokoloko Surf Club …der heute fast 300 Mitglieder zählt.















